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Gründungsdatum |
Fördernde Bergwerksbetriebe im BV Bereich |
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06.08.1950 in Duisburg |
Zur Zeit der Gründung: |
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Erste Vorsitzende |
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Geschäftsführer |
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Mitgliederentwicklung |
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Otto Schloms |
1950-1959 |
Johann Hoffmann |
1950-1967 |
1967 |
454 |
Mitglieder |
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Herbert Nemitz |
1960-1966 |
Hans Wettlaufer |
1967-1968 |
1972 |
216 |
Mitglieder |
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Heinz Wilbertz |
1966-1968 |
Fritz Finke |
1968-1982 |
1977 |
293 |
Mitglieder |
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Kurt Ingenabel |
1968-1996 |
K.-H. Pehle |
1982-1997 |
1980 |
418 |
Mitglieder |
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Dr. Oliver Langefeld |
1996-2002 |
Werner Hörsken |
1997-2007 |
1985 |
577 |
Mitglieder |
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Dirk Rosinski |
2002-Nov.2009 |
Silvo Magerl |
2007-2009 |
1990 |
652 |
Mitglieder |
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Peter Otte kommissarisch |
2009/2010 |
Andreas Klare |
Seit März 2009 |
1992 |
643 |
Mitglieder |
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Silvo Magerl |
Seit März 2010 |
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1994 |
634 |
Mitglieder |
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Ehrenvorsitzender |
Ehrenmitglieder |
1996 |
625 |
Mitglieder |
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1997 |
622 |
Mitglieder |
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Manfred Stratenhoff |
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1998 |
604 |
Mitglieder |
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2004 |
555 |
Mitglieder |
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Dietrich Balduhn |
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2005 |
559 |
Mitglieder |
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Alwin Erdmann |
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2006 |
550 |
Mitglieder |
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2007 |
521 |
Mitglieder |
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2008 |
516 |
Mitglieder |
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2009 |
494 |
Mitglieder |
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Nach der Fusion mit dem BV Moers : |
2010 |
709 |
Mitglieder |
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Zahlen, Daten und Fakten
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Porträt der fördernden Schachtanlagen zum Zeitpunkt der Gründung unseres Bezirksvereins
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Zeche Beeckerwerth Schacht 1 erreichte 1924 seine Endteufe und konnte in Betrieb genommen werden. Um sowohl Seilfahrt als auch Kohleförderung auf breiter Basis gewährleisten zu können, wurde der Schacht mit einer Doppelförderung versehen. 1925 wurde neben Schacht 1 der Schacht 2 angesetzt, der weiterhin die Seilfahrt übernehmen und die Wetterführung optimieren sollte; er wurde 1929 in Betrieb genommen. Aus diesem Grund wurde der Zeche Beeckerwerth der Abbau des westlichen Teiles der Thyssen-Grubenfelder zugewiesen. Dies führte zum Zusammenschluss mit der Schachtanlage Friedrich Thyssen 3/7 im Jahre 1932. Schacht Thyssen 7 wurde als Seilfahrt- und Materialschacht offengehalten, während Schacht 3 als reiner Wetterschacht mit einer kleinen Haspelvorrichtung als Ersatz des vorhandenen Fördergerüstes ausgestattet wurde. Ab 1939 wurde verstärkt der Abbau der Kohlenreserven unter dem Rhein betrieben, was mit entsprechenden Maßnahmen an den Rheindeichen zu erhöhten Abbaukosten führte. |
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Schachtanlage Friedrich Thyssen Die Zeche Friedrich Thyssen wurde nach dem Eschweiler Direktor und Bankier und Vater von August Thyssen, Friedrich Thyssen, benannt. Geschichte vor 1945 Im Jahre 1922 wurde mit der Fortführung der Abteufarbeiten des gestundeten Schachtes 8 auf der Anlage Friedrich Thyssen 4 begonnen. Dieser konnte 1925 in Betrieb gehen, wodurch auch die letzte der Thyssen-Schachtanlagen zur vollständigen Doppelschachtanlage ausgebaut worden war.Seit Anfang des 20. Jahrhunderts waren zusätzlich mehrere Nebenschächte in Betrieb, um Wetterführung und Wasserhaltung in den Grubenfeldern zu gewährleisten. Zugleich wurde die Schachtanlage Friedrich Thyssen 2/5 großzügig zur Zentralförderanlage ausgebaut. Schacht 2 erhielt ein neues vollwandiges Strebengerüst zur Übernahme der Förderung in Großraumwagen. Die Schachtanlage Friedrich Thyssen 1/6 wurde der Anlage 2/5 als Seilfahrt- und Wetterschachtanlage zugeordnet. Gleichzeitig wurden die 1933 stillgelegte Zeche Wehofen und der frühere Wasserhaltungsschacht Pollmannshof als Außenanlage betrieben. Geschichte nach 1945 In der Ende der 1950er Jahre einsetzenden Kohlekrise entschloss sich die Friedrich Thyssen Bergbau-AG relativ frühzeitig zu drastischen Rationalisierungsmaßnahmen. Schacht 1 wurde 1956 verfüllt. Bereits 1959 wurde die Förderanlage Friedrich Thyssen 4/8 mit dem Nebenschacht Wittfeld auch wegen fehlender Wanderungsmöglichkeit komplett aufgegeben. Die Verfüllung der Schächte und der Abbruch der Tagesanlagen geschahen in den folgenden Jahren. Die Kokerei 4/8 wurde einstweilen weiterbetrieben. 1968 ging die Friedrich Thyssen Bergbau-AG in die neugegründete Ruhrkohle AG ein. Das Bergwerk Friedrich Thyssen 2/5 mit den Schachtanlagen Thyssen 2/5 und 6, sowie Wehofen 1/2 und die Kokerei Thyssen 4/8 gingen auf die Bergbau AG Oberhausen über. Stilllegung 1976 erfolgte die Stilllegung der Zeche Friedrich Thyssen 2/5. 1977 wurde die Kokerei Friedrich Thyssen 4/8 stillgelegt. Heutiger Zustand |
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Zeche Westende Geschichte
Nach erneuter Neufirmierung als Meidericher Steinkohlenbergwerks-AG 1885 konnte die Zeche weiter expandieren. Dazu wurde 1889 neben Schacht 1 der Schacht 2 abgeteuft, der bereits 1892 in Betrieb ging. Die Förderanlagen beider Schächte wurde nach seinerzeit modernen Standards ausgebaut. Zusätzlich wurde der in Ruhrort in der Nähe der Rheinbrücke gelegene Schacht der Zeche Ruhr & Rhein erworben und künftig als Wetterschachtanlage (Schacht 3) betrieben. Zur Zusammenfassung aller Feldesteile sowie der betriebenen Schachtanlagen wurde von 1906 bis 1910 in Laar der Schacht 4 geteuft. Diese Anlage wurde auch Schachtanlage Kampschacht genannt und lag in direkter Nachbarschaft der Hüttenwerke Ruhrort. Die Schachtanlage kam 1926 in den Besitz der Vereinigte Stahlwerke AG und wurde organisatorisch deren Gruppe Hamborn zugeordnet. Im Rahmen der Weltwirtschaftskrise Ende der 1920er Jahre wurden umfangreiche Maßnahmen zur Konzentration der Förderung unternommen. |
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Zeche Neumühl Geschichte Das Abteufen des ersten Schachtes begann 1893 und wurde 1897 abgeschlossen. 1897 wurde 80 m östlich von Schacht 1 der Schacht 2 angesetzt, der 1899 in Förderung ging. Gleichzeitig wurde auf der Schachtanlage 1/2 eine Kokerei in Betrieb genommen. In der Folge wurden noch die folgenden Nebenschächte niedergebracht:
1925 wurde die Kohlenförderung auf Schacht 3 eingestellt. Er diente weiterhin als externer Seilfahrt- und Materialschacht |
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Schachtanlage Lohberg Geschichte: 1914 nimmt die Zeche die planmäßige Förderung für die Thyssen-Stahlwerke auf. 1921 wird der Schacht Lohberg 3 in In den 1950er Jahren werden vor allem die übertägigen Anlagen unter Beteiligung des Industriearchitekten Fritz Schupp ausgebaut. 1955/1956 wird der neue Förderturm für den Schacht Lohberg 2 gebaut. Der neue Förderturm ist mit 70,5 Metern zu dieser Zeit der höchste im gesamten Ruhrgebiet. 1960 bis 1967 wird nordöstlich des Bergwerksgeländes ein neuer Schacht Lohberg 3 geteuft, er dient als einziehender Wetterschacht. 1983 wird ein weiterer Schacht Hünxe als Wetter- und Transportschacht zwischen Dinslaken und Hünxe geteuft. 1992 wird bei 1270 Metern Teufe auf der 5. Sohle die Verbundstrecke zwischen den Schachtanlagen „Lohberg“ und „Osterfeld“ aufgefahren. Ab diesem Zeitpunkt spricht man vom „Bergwerk Lohberg-Osterfeld“.
Jüngere Vergangenheit Im Jahre 1988 beschloss die Ruhrkohle AG aus absatz- und gesamtwirtschaftlichen Gründen die Zusammenfassung der ehemals selbständigen Bergwerke Osterfeld und Lohberg. Diese wurde im Jahre 1989 vollzogen. Es gingen ein die fördernden Schachtanlagen Lohberg 1/2 und Osterfeld 1/3, ferner die Seilfahrt und Wetterschachtanlagen Lohberg 3, Lohberg 4 (Hünxe), Sterkrade 1/2, Hugo Haniel, sowie Osterfeld 4 und Osterfeld Nord. Die Förderung wurde auf Lohberg 1/2 zusammengefasst, und schrittweise nach Norden verlagert. Die Schächte Osterfeld 1, 3, und 4, Sterkrade und Hugo Haniel wurden bis 1994 verfüllt und abgeworfen. Schacht Osterfeld Nord blieb noch bis 2000 als Seilfahrt und Wetterschacht für den Abbaubereich im Gebiet um Schmachtendorf in Betrieb. Ferner wurde 2000 der nicht mehr benötigte kleine Wetterschacht Lohberg 3 verfüllt und die im Wald gelegene Förderanlage abgebrochen. In den letzten Jahren der Förderung wurden etwa 1,7 Mio t Fett- und Gaskohle bei 2900 Beschäftigten abgebaut, wobei die Förderkapazität der Schachtanlage durchaus die doppelte Fördermenge zugelassen hätte. Am 01. Januar 2006 wurde das Bergwerk Lohberg-Osterfeld stillgelegt. Etwa 1.400 Beschäftigte wurden auf andere Bergwerke verlegt oder gingen in Vorruhestand.
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Schachtanlage Walsum Das Bergwerk Walsum war bis Juni 2008 das einzige noch aktiv fördernde Steinkohlen-Bergwerk auf dem Gebiet der Stadt Duisburg, Geschichte Im Jahre 1904 wurde geplant, das Grubenfeld der Gewerkschaft des Steinkohlenbergwerks Rhein durch mehrere Schachtanlagen aufzuschließen. Zu diesem Zweck wurde in Walsum in unmittelbarer Rheinnähe mit den Vorarbeiten zur Niederbringung einer Doppelschachtanlage begonnen. 1921 gründete die Familie Thyssen-Bornemisza die Gewerkschaft Walsum, um eigenständig ein Steinkohlenbergwerk niederzubringen. Die Ruhrbesetzung 1923 durch französische Truppen unterbrach diese Arbeiten erneut. Nach Abklärung der Besitzverhältnisse an Grubenfeldern mit der Vereinigte Stahlwerke AG konnte 1927 mit dem Abteufen des Schachtes 1 begonnen werden. Dieser erreichte 1929 das Steinkohlengebirge. Ein Wassereinbruch führte aber dazu, dass die Arbeiten einstweilen unterbrochen werden mussten. Nachdem 1930 Schacht 1 provisorisch fertig gestellt war, wurde neben ihm Schacht 2 angesetzt, der bis 1934 seine Endteufe erreichte. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges erlitt die Zeche Zerstörungen insbesondere durch Artilleriebeschuss der herannahenden alliierten Truppen. Der Betrieb mußte 1945 vorübergehend eingestellt werden. Schacht 1 erhielt den Namen Franz Lenze, Schacht 2 den Namen Wilhelm Roelen, benannt nach langjährigen Bergwerksdirektoren der Zeche Walsum.
. Rationalisierungsmaßnahmen führten zu einer Erhöhung der Förderleistung auf annähernd 3 Mio t jährlich. Von 1981 bis 1986 wurde im Nordfeld der Schacht Voerde als neuer Seilfahrt- und Materialschacht niedergebracht. Die jährliche Förderung des Bergwerks Walsum betrug bis dahin ca. 2,5 - 3.0 Mio t Kohle pro Jahr bei ca. 3000 Mitarbeitern. Die Förderung wurde am 27. Juni 2008 endgültig eingestellt. Das benachbarte Kraftwerk Walsum wird weiter betrieben und seit 2007 um einen neuen Kraftwerksblock erweitert
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Übersichtskarte der Bergwerke und Schächte im westlichen Ruhrgebiet ( Handzeichnung ) |
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