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RDB e.V. Bezirksverein Niederrhein
Winterfest 2011

Wir bitten um noch etwas Geduld.

In Kürze erscheint hier, wie in jedem Jahr, der Bericht zum Winterfest 2012.
 

Winterfest 2011

Alle Jahre wieder schmeichelt sich der Winterfesteröffner zunächst einmal in die Herzen der Damen. So auch unser neuer erster Vorsitzender Silvo Magerl. Und natürlich auch wieder auf Kosten der sich umsonst „raus geputzten“ anwesenden Männer: es gilt weiter, das Schönste an ihnen sind die Frauen an ihrer Seite. Punktum! Applaus ist dem Redner gewiss.1.Vorsitzender Silvo Magerl

Den bekamen auch die vorgestellten Ehrengäste: Bergwerksdirektor Karl-Heinz Stenmans vom Bergwerk West, unser Ringvorsitzender Theo Schlösser, RDB-Geschäftsführer Gerd Weitzel, unser ehemaliger Schatzmeister Christfried Seifert, unser Ehrenmitglied Karl Klumpers, die Kameraden Gustav Backhauß und Jochen Walachowski und der Vorsitzende vom BV Oberhausen Werner Nowak mit seinen Kameraden.

In seiner Willkommensrede ging Silvo Magerl auch auf die spektakuläre Rettung der 33 Kumpel in Chile ein, die nach 69 Tagen dank beeindruckender Ingenieurskunst und St. Barbaras Hilfe aus 700 m Teufe ans Tageslicht gerettet werden konnten. Ihn berührten insbesondere das Mitgefühl und die Verbundenheit mit den Bergleuten in großen Teilen der Bevölkerung.

Bühne frei dann für die Künstler des Abends. Bert Rex, gespielt nervös und mit jeder Menge scheinbar schief gehender Zaubertricks schien er immer wieder das Klischee vom albernen XylophonistIllusionisten zu erfüllen, der einzig auf seine Tapsigkeit setzt. Doch der erste Eindruck täuschte, und Rex vollbrachte das Kunststück, immer wieder mit einer unerwarteten Pointe eins draufzusetzen. Beeindruckend, wie er in Slow Motion flinke Magierkunst zelebrierte: so ließ er seine Publikumsassistentin Stefanie die wundervolle Ballvermehrung zelebrieren, und das staunende Publikum blieb ratlos zurück, wenn ein normaler Herz König als Pik Dame wieder auftauchte.

Dirk Scheffel, nach eigener Aussage „schnellster Xylophonist im Universum“ und ein Drummer vor dem Herrn, demonstrierte allen was aus einem Kind wird, dem man alles durchgehen lässt: Er schlug auf alles ein,- und es klang auch noch toll! Das Publikum erlag dem Xylophon- Irrwisch und machte mit. Es würde mich nicht wundern, wenn der Altstadt- Saal jetzt renoviert werden müsste.

Der Shanty- Chor aus Hiesfeld hatte nicht nur Probleme mit dem Mikrophon, sondern auch mit einer gewissen Bonny, die angeblich über dem Ozean entschwunden war. Jedoch, die Sturm- und Gesangerprobten im Saal halfen mit, - und holten Bonny nicht nur wieder, sondern brachten sogar noch Philipp DammerGold vom Shenandoah oder so mit.

Feuer- Helikopter Philipp Dammer versprühte Witz und Feuer vom Hochrad aus in den Saal. Die Leute hatten Tränen in den Augen vor Lachen. Wie konnte man nur zig Sachen auf einmal beherrschen, etwas, das Männer wie jeder weiß, sowieso nicht können? „Ich bin der Einzige hier, der diesen Trick kann“, und ließ sieben Bälle in unglaublicher Geschwindigkeit vom 2 m hohen Einrad auf den Boden aufspringen, alles mit Helikopter auf dem Kopf, brennend. Schneller und bewundernswerter war nur sein Mundwerk.

Und dann kam er, Jörg Hammerschmidt. Top- Entertainer , Verwandlungskünstler, Stimmenimitator und HammerschmidtDönekes- Erzähler. Er hatte sie alle drauf: von der Merkelschen bis zu Luciano Pavarotti, von Lagerfeld bis Bohlen bekamen alle ihr Fett weg. Iglesias hatte es „am Ohr“ und Claudia Roth war Überbleibsel der Paarungszeit der Buntspechte. Schröder singt: „kein Linker hat mehr Geld als ich“ und der blanke Robert läuft zwar immer noch den Mädchen nach, weiß aber nicht mehr warum. Auch das englische Königshaus blieb nicht verschont: die Königskinder dürfen alles besteigen, - nur den Thron nicht.

Das im Paul Potts -Stil nachempfundene „Nessum dorma“ brachte dann wieder die erforderliche Stimmung für unser Bergmannslied und das wiederum den traditionellen Übergang zum Tanz in die Nacht mit den Teddy Boys.

 

 

Steigerlied

 

Und nun mein Running Gag: Gala verpasst? Macht nix! Weil:

Das nächste Winterfest ist am 14. Januar 2012. Leicht zu merken, oder?

Glückauf!

Georg Brandt

 

Winterfest 2010

Ohne Chance blieb das Sturmtief „Daisy“ gegen das Stimmungshoch „Winterfest“. In der festlich geschmückten Altstadthalle in Dinslaken begrüßte unser kommissarischer 1. Vorsitzende Peter Otte erwartungsvolle, froh gestimmte Gäste. Peter Otte

Dirk Rosinski hatte am 22. November aus persönlichen Gründen sein Amt als erster Vorsitzender des BV Niederrhein niedergelegt und steht damit für eine weitere Vorstandsarbeit nicht mehr zur Verfügung.
Dirk hat von 2002 bis November 2009 die Geschicke des Bezirksvereins in selbstloser und unermüdlicher Art geleitet. Peter Otte bedankte sich für die langjährige Tätigkeit, die Dirk in der verantwortungsvollen Rolle des ersten Vorsitzenden vorbildlich geleistet hat.

Natürlich schlich sich auch Peter Otte (wie alle seine Vorgänger) in die Herzen unserer Damen ein, indem er feststellte, dass „Das Schönste an den Männern die Frau an ihrer Seite sei.“ Diese Aussage wurde widerspruchslos mit wahrlich verdientem Männer- Applaus aufgenommen.
Applaus gab es dann für unsere Ehrengäste Karl Klumpers, Klaus Braick, Gustav Backhauß,
Albert Bazzanella, Bernhard Thiehofe, Professor Dr. Christoph Dauber und Peter Reinartz.

Mit Stolz verkündete Peter Otte, dass der BV Niederrhein mit dem BV Moers in Fusion steht und damit einen großen Schritt in Richtung Erhalt unseres Ringes getan hat. Der Zusammenschluss von befreundeten Bezirksvereinen bietet sich als probates Mittel förmlich an, den rezessionsbedingten Mitgliederschwund entgegen zu wirken.
Ziel solch angestrebter Verschmelzungen ist es, die Kräfte und Ressourcen zu bündeln mit der klaren Erwartung, dass verschmolzene Bezirksvereine durchsetzungsstärker die Interessen der Mitglieder vertreten können.

MWeb Agonit großen Erwartungen an das folgende Programm wünschte Peter Otte allen einen schönen Abend, Spaß und gute Unterhaltung.

Diese Aufforderung nahm „Missjöh Agon“ an: er schmiss sich voll ins Püblikum und hatte mit seiner „Jonglaasch Blamaasch“ den Saal auf seiner Seite. Mit der Erkenntnis, dass dem „Inschenör nix zu schör“ ist, bewies er natürlich großen Sachverstand und überzeugte auch noch die Skeptiker, die partout nicht begreifen wollten, wieso eine Kugel ohne Hilfsantrieb bergauf rollte und dabei Polarlichter erzeugte, die den Altstadtsaal in fluoreszierendes Licht tauchte. Den hätte Gustav Backhauß sofort angelegt.

Wahrscheinlich den Zauberer David Lave gleich mit, denn der war sogar in der Lage, einem Professor noch was beizubringen: Web Prof
Dr. Dauber wurde zum Seilartisten ausgebildet und als „Herr der Kordel“ mit einem Orca und Beifall belohnt.

„Silke in Grün“ hatte als Zauberlehrling zwar keinen großen Erfolg aber mit ihrem magischen Schwan das Publikum verzaubert. Applaus!

Unter den Klängen einer „Original- CD aus der Zeit um Christi Geburt“ entführte uns der „Franzos aus Bremen“ mit seiner Feuerkugel-Show in eine „Bengalische Nacht“. Da brauchte es schon Deftiges, um uns wieder auf die Erde zurück zu holen.
Und das geschah, mit Brachialgewalt: Scots the Braves, die Hoffnung Schottlands, fielen mit „Pipes and Drums“ in die „Rhine Area“ Dinslaken ein. Unsere Damen waren begeistert: Echte Kerle mit Röckskes! Aber, - Achtung Gleichstellungsbeauftragte! -, als Ausgleich zu soviel Menpower zog dWeb Tanzgruppeie weibliche Jugend Düsseldorfs in den Saal, - auch mit kurzen Röckchen.

35 Tänzerinnen wirbelten und mischten den Saal auf. Da saß niemand mehr.
Die „Karnevalsfreunde der katholischen Jugend Düsseldorf“ haben als Europameister im Schautanzen auch schon das Fernsehen zum Schwingen gebracht.

Unter dem Motto „Die Zeiten ändern sich, gute Musik bleibt“ lockerten dann die „Crazy Cats“ vollends Stimmbänder und Glieder. Nach zehn Minuten wurde der „Altstadthallen- Chor“ gegründet und es wurde abgerockt wie zu Elvis Zeiten, nur lauter! Als den „Verrückten Katzen“ dann die Luft ausging, griffen sie zur bergmännischen Allzweckwaffe: keine Leute. Kurzum wurden die Luftgitarren- Profis Angelika und Andreas auf die Bühne beordert – und ab ging die Luzie: Rocking all over the World!
Web Luftguitar

Der Übergang zum gemeinsam gesungenen Bergmannslied fiel nicht leicht, doch der Bergmannsschnaps konnte wieder mit ruhiger Hand und einem „Glückauf“ auf alle Bergleute erhoben werden.

Danach gab’s kein Halten mehr: die Teddy Boys, virtuose Begleiter des Programms, spielten bis weit in die Nacht zum Tanz auf.

Die Gala wegen „Daisy“ verpasst? Macht nix; am 15. Januar 2011 startet unser nächstes Winterfest!

Glückauf!

Georg Brandt

 

Winterfest 2009

 

Märchenhafte Winterkulisse am Niederrhein:

Der BV Niederrhein feierte im verschneiten „Garmisch – Dinslaken“ in der Altstadthalle seine jährliche Gala als seinem Namen alle Ehre machendes „Winterfest“.

Der 1. Vorsitzende Dirk Rosinski stellte dann auch unser 37. Winterfest unter das Motto: „Ein Lächeln für uns“, meinte das unserer Damen- und hatte einen wahrhaft charmanten Einstieg in unsere Ballnacht gefunden.DSC_0015 klein

Die Begrüßung der Ehrengäste geriet zum Probelauf für den Applaus, den es an diesem Abend reichlich gab.
Besonders herzlich begrüßt wurden Betriebsdirektor Jürgen Kroker vom BW AV und Lippe, die ehemaligen Bereichsleiter Joachim Frenzel und Klaus Erbing
vom sich in der Abwicklungsphase befindlichen BW Walsum, das Ehrenmitglied unseres BV’s und Mitglied des Ehrenrates im RDB Karl Klumpers, der Träger der Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland Manfred Stratenhoff, der 1. Vorsitzende des RDB Theo Schlösser, Sparfuchs- Legende Christfried Seifert, Dietmar Balzer von der EVONIK Steag GmbH, den Vorsitzenden der City- Werbegemeinschaft Walsum Harald Jobst, die Vorzeigefrau in Sachen Kohle Gudrun Jobst vom Königspavillon in Walsum, den Professor für Bergbaukunde und Rohstofftechnologie an der TFH Agricola in Bochum Dr. Christoph Dauber, den 1.Vors. des BV Langendreer und Mitglied des RDB- Hauptvorstandes Jürgen Korten, Abordnungen der Bezirksvereine Oberhausen, Buer und Moers, namentlich die Kameraden Nowak, Heinemann und Faltin, das Walsumkohle- Dreigestirn Gustav Backhauß, Albert Bazzanella und Klaus Braick, den Bereichsleiter des BW Prosper Rainer Hecht und Werner Temmel von der BASF, der live erleben wollte, wie Bergleute am Niederrhein den Winter feiern. 

Edwina de Pooter, quirlige Entertainerin des Abends, stellte die Band des Abends, die „Teddy Boys“ in ihrem Opening vor und leitete DSC_0042 kleinunter großem Applaus zu Gerard über. Dieser französisch aussehende, mit kölschem Akzent sprechende, seinen Opa an die Altenheimhilfe verkloppenden Bauchredner werden wir so schnell nicht vergessen, denn wer verkauft schon Solartaschenlampen an italienische Höhlenforscher.

Ins Reich der Musik entführte uns danach Lutz Kniep, „dä Jung met dr Trööt“. Mit Welthits,DSC klein internationalen Schlagern, Evergreens und klassischen Stücken sorgte er für Stimmung im Publikum und erntete stürmischen Beifall. Von wegen „Trööt“-, wir erlebten Trompete!


Und dann kam er, Herr Fröhlich. Was uns da ins Haus schneite, ist eigentlich schwer zu beschreiben: da kam einer aus dem Sauerland, der den Saal aber so was von im Griff hatte. Wir erleben im TV momentan eine Comedian- Schwemme, vergiss es. Man braucht nur einen.

So gelacht haben wir schon lange nicht mehr. Er lieferte ein fulminantes Feuerwerk der Unterhaltung. Eine einzigartige Mischung aus Kalauern a la Heinz Erhard, artistischen und clownesken Einlagen, vor allem aber mit seinen musikalischen Überraschungen auf den fantasievollen, selbst gebauten Instrumenten-Kreationen aus Haushaltsartikeln riss er das Publikum regelrecht von den Stühlen. Ob er hupend mit seinem „Nordisch-Walking-Hupaphon“ aus Plastik-Rohren, Trichtern und Luftpumpen Kreise zieht oder in Anspielung als „Pina Schlauch“ auf Spitzen tanzt und dabei Siphon-Schläuchen schwingend Töne entlockt- sein Einfallsreichtum schien schier unermesslich. Und bei jedem Spagat stöhnte das Publikum mitfühlend. Als der Saal richtig bebte setzte er noch einen drauf: wir sollten mal nicht so tun, er könnte Mitleid von Applaus sehr wohl unterscheiden. Mit einem Fingernagel-Table-Dance beendete er die dritte Zu- ga- be.

DSC_0267 kleinDer Programmabschluss gehörte dann Edwina de Pooter: die multitalentierte Sängerin nahm mit „Ä-ä-ä-men“ sofort den Saal und mit „Big Spender“ unseren Uwe Grah in Beschlag. Als „uns Uwe“ dann das Steppen drin hatte, nahm sich der permanent die Garderobe wechselnde singende Edwina-Irrwisch ein weiteres Prachtstück aus dem Vorstand: Dirk Rosinski. Nach dessen Steppeinweisung ging’s ans Eingemachte. Die in die „Blues Brothers“ verwandelten gaben uns den Blues. Beide haben mit Sicherheit Mafioso- Verwandte in New Orleans, denn wer so steppend Luftgitarre spielt, hat nicht nur die Altstadthalle eingenommen.

Tosender Applaus für alle Künstler.

Der Aufforderung zu unserem Steigerlied mit Bergmannsschnaps kamen alle gerne nach, musste man sich doch für die anschließende Ballnacht stärken. Unterbrochen wurde das Tanzen um Mitternacht. Unserem Karl Klumpers wurde zum 74. ein Geburtstagsständchen gebracht.

Und sonst? Die Teddy- Boys spielten bis in die frühen Morgenstunden zum Tanz auf, mit Erfolg, die Tanzfläche war voll.

Feier verpasst? Die nächste ist am 09. Januar 2010

Jetzt schon Karten beim Vorstand vorbestellen.

 Glückauf!

Georg Brandt

 

Winterfest 2008

„Einen schönen Abend mit lieben Gästen“ wünschte sich der 1. Vorsitzende

Dirk Rosinski für das 36. Winterfest im Spiegelsaal der Altstadthalle in Dinslaken. Winterfest 08 011klein

Seine ersten Begrüßungsworte galten unter dem brausenden Beifall aller anwesenden Männer unseren Damen: „Bringen sie doch erst den nötigen Glanz und den Zauber in unser traditionelles Winterfest.“

Als Multiplikatoren bezeichnete er die Ehrengäste unseres Bezirksvereins und begrüßte unter großem Beifall den Vertreter des Bergwerks Walsum Joachim Frenzel, unser Ehren- und Ehrenratsmitglied
Karl-Friedrich Klumpers, den Leitenden Bergdirektor a. D. und Träger des Bundesverdienstordens Eberhard Mogk, den langjährigen Vorsitzenden des RDB und Träger des Bundesverdienstordens
Heinz Marbach, den aktuellen Vorsitzenden unseres Ringes Theo Schlösser, den Finanzexperten und Freund unseres BV Christfried Seifert, den Vorsitzenden der Walsumer City-Webegemeinschaft
Harald Jobst, von der Evonik Steag GmbH Dietmar Balzer, den „Brückenbauer“ nach Herne
Dr. Christoph Dauber, den Vorsitzenden des BV Langendreer Jürgen Korten, den Vorsitzenden des BV Moers Manfred Stratenhoff mit seinen Gästen, sowie die Abordnungen des BV Buer und des BV Oberhausen mit den Kameraden Klaus Sandhoff und Hans- Jürgen Vennemann. Begrüßungsapplaus erhielt natürlich auch das Walsumer „Dreigestirn“ Gustav Backhauß, Klaus Braick und
Albert Bazzanella. Ebenso herzlich wurden vom Bergwerk Lippe Frank Mertens und vom Bergwerk Prosper Rainer Hecht begrüßt.

Wer nun glaubte, für den Abend genug geklatscht zu haben, sah sich maßlos getäuscht. Nahtlos ging’s über in ein Programm, bei dem die Künstler von Beginn an unter Personalnot standen: Permanent suchten der Conferencier Felix Gaudo oder das Duo „Chapeau Bas“ Leute. Bettina stellte sich für die „Schiffstaufe mit Puppe“ zur Verfügung. Hat sie ganz toll hingekriegt: ein Wurf auf die richtige Stelle, und die Puppe war lebendig! Selten sah man so viele, sich auf dem Boden wälzende Ingenieure. Der völlig verdatterte RDB- Kamerad Bernhard wurde so nebenbei auch noch, wie aufm Pütt, für Fehler zur Rechenschaft gezogen, die seine Mitstreiter Silvo, Andreas und Holger mit den Einradfahren machten.Winterfest 08 056klein Die zwei Chapeau Bas jedoch strahlten bei jedem gelungenem Kunststück auf ihren Rädern und heimsten den Beifall des schon vom Zugucken schwindelig gewordenen Publikums ein, wenn sie mit Höchstgeschwindigkeit ohne ihre „Untermänner“ durch den Saal zischten. 

Nach diesem spektakulären Einrollen benötigten unsere Helden natürlich wieder Leute und fanden mit untrüglichen Blick in Conny eine (be)zaubernde Assistentin. Sie avancierte in kürzester Zeit von einer einfachen Papierhalterein - für die einen ist es eine Toilettenrolle, für die anderen die längste Serviette der Welt - zum viel umjubelten Medium unserer beiden Zauberkünstler. Genial: wir bekamen alle Tricks auf offener Bühne gezeigt, nur Conny bekam nix mit. Dafür wurde sie aber mit einem Riesenapplaus entschädigt.Winterfest 08 068klein

Andrea Dietl, Nachwuchssängerin aus unserem Raum, verwöhnte uns mit ABBA- Hits. Bei „Waterloo“ hatte sie den Sieg bereits in der Tasche. Schön, dass auch wir dabei gewonnen haben. Zwei Sieger- ein großer Beifall.

Beim folgenden Solo zeigte Felix Gaudo dann sein ganzes Repertoire: das Publikum tobte, als unser Geigen- Waldorf- Schüler mit einer Sehne „O Sole mio“ fiedelte-

und bei jedem Fehler wieder Bernhard nieder machte, aber mit soviel Futzack konnte der selbst in der Bauhöhe N64 nicht rechnen.

Für unsere Damen sprang er auf den Tisch: Sänger und Entertainer Peter Grimberg rockte aber auch so was von ab. Der Saal kochte. Jeder hatte sie, ungeahnte Sprachkenntnisse: im Saal klingt es heute noch nach „Buena Sera“ und „Volare“.

Und das alles “Under the Moon of Love”.

Im abgedunkelten Saal dann der Höhepunkt der Veranstaltung: Die Feuershow.

Winterfest 08 165kleinChapeau Bas wirbelten im Saal und auf der Bühne mit allem was Feuer trägt und Flammen schlägt. Wie zwei Feuerteufel irrwischten sie und ihre Fackeln durch die Luft, erzielten durch rasende Geschwindigkeit phantastische Lichteffekte. Uns wurde eingeheizt mit einem wahren Höllenfeuer: es war einfach himmlisch.

…und der angemessene Übergang zum Steigerlied.

Danach begleitete uns die Band „Ohne Filter“ mit ihrer Sängerin in eine rauschende Ballnacht. Selten so viel getanzt.

Eine Super- Stimmung mit einem Super- Publikum. 



Mein Dank gilt allen Gästen. Ihr habt uns ein tolles Fest geschenkt.

 

Georg Brandt.

Winterfest 2007

RDB – Gala in der Altstadthalle.

Das ist gelebte Tradition:

Zum 35. Mal feierte der RDB-Bezirksverein Rechter Niederrhein sein Winterfest am Samstag in der Altstadthalle in Dinslaken.

Im festlich geschmückten Spiegelsaal begrüßte der 1. Vorsitzende Dirk Rosinski 045Wfestkleinstrahlende, erwartungsfrohe Gäste und bekam volle Zustimmung, als er besonders herausstellte, dass der Abend unseren Damen gewidmet sei. Als Ehrengäste begrüßt wurden vom BW Walsum Joachim Frenzel,
der BD für Personal und Soziales vom BW Prosper-Haniel, Jörg Buhren-Ortmann,
unser Ehrenmitglied Karl-Friedrich Klumpers,
der Leitende Bergamtsdirektor a.D. und Träger des Bundesverdienstordens, Eberhard Mogk. Leider konnte unser zweiter Würdenträger und treuer Freund Heinz Marbach aus gesundheitlichen Gründen nicht erscheinen: wir alle wünschen ihm baldige Genesung!

Herzlichen Applaus erhielten Dr. Christoph Dauber, unser Multiplikator im Service-Bereich Technik und Logistik, der 1. Vorsitzende des BV Langendreer, Jürgen Korte,
Kamerad Vennemann vom BV Oberhausen und stellvertretend für die Delegation vom BV Moers dessen 1. Vorsitzender Manfred Stratenhoff. Mit Beifall begrüßt wurden der Mitstreiter und Förderer unseres BV Wolfgang Born sowie unser Dreigestirn, die Unzertrennlichen, die Jahrzehntelang die Geschicke des BW Walsum beeinflusst haben:
Gustav Backhauß, Klaus Braick und Albert Bazzanella.

Besonderen Beifall erhielt Christfried Seifert, der Erfinder von "Sparen mit Verstand". Nach 38 Jahren
Schatzmeistertätigkeit im Hauptvorstand einer der prägenden Männer im "Ring".

Erstmalig begrüßt werden konnte der 1. Vorsitzende der Walsumer City- Werbegemeinschaft, Herr Harald Jobst, stellvertretend für die Walsumer Kaufleute. Danach gab der 1. Vorsitzende den Saal frei für die Operation „Strahlende Gesichter“.

Die Wurlitza-Band eröffnete schwungvoll einen Showreigen der souverän und voller Humor von Jörg Jara geführt wurde. Jörg, der große Klare aus dem Norden, lockerte den Saal dann mit Charme auf. Er hatte Ruck-Zuck mithilfe seiner 154Wfestkleinbauchrednerisch begabten Komplizinnen “Dodo“ und „Olga“ alle Vornamen der ersten Reihe drauf. Zum „Running Gag“ des Abends wurde dann RDB- Kamerad Silvo, in den sich „Olga“ aber so was von verguckt hatte. Den gesuchten Elektriker konnte Silvo allerdings auch nicht finden: „Ja wo laufen die denn?“ 
Dass Alles was man mag verboten ist, viel kostet oder dick macht, fanden die „Swinging Fanfares“ heraus: Düsseldorfer Funken mit kölschem Liedgut in Dinslaken- eine umwerfende 114WfestkleinMixtur, frag nach im Saal!

 

Stehende Ovationen erzwangen Zugaben. Nicht nur die „Schwingenden Fanfaren“, auch das „geneigte Publikum“ gab mit „Viva Colonia“ sein Letztes.


Als sich dann die bebende Altstadthalle wieder beruhigte und Olga selbstlos und kostenfrei mit Dietmar und Carina das Bauchreden einübte, kiekste es auch im Publikum, wenn die konträren Stimmlagen bei Jörg Jara durcheinander gerieten.

Die „Imitationen“ jedoch, die uns Mr. Tomm dann bot, waren wirklich eine „Show“.
Begabt mit einem bewunderswert-tollen Stimmvolumen brachte er uns die Becauds, Satchmos, die Presleys und Cockers und sogar die Operndiva Netrebko näher, als das jemals durchs Fernsehen möglich gewesen wäre. Und wir gingen so was206Wfestklein von mit: Auch im Saal wurde Schweiß von der Stirn gewischt und nach Natalie gesucht. Jedes Mal eine neue Aufregung, wenn Mr. Tomm in den Keller ging und ein weiterer Virtuose wieder ans Licht kam.

Als Zugabe wurde uns das Jodeldiplom abverlangt: Jede Menge Franzl Langs in Dinslaken. Danke, Mr. Tomm!

 

Zum Abschluss des Programms lieferte die Showtanzgruppe „Calypso“, mehrfache Deutsche- und 244WfestkleinEuropameister, mit ihrer Version von „So treiben es nachts die Vampire“ akrobatisch und musikalisch ein weiteres Highlight.

Die schwarz-rot gewandeten Geschöpfe der Finsternis mit ihrer circensischen Darbietung boten dann auch den dunkelheitsbezogenen Übergang zum gemeinsam gesungenen Bergmannslied.

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Danach gab’s kein Halten mehr: die Wurlitza Band spielte bis weit in die Nacht zum Tanz auf.

Die Gala verpasst? Macht nix, am 12. Januar 2008 startet die nächste!

Glückauf!

Georg Brandt

Winterfest 2006

Der BV Rechter Niederrhein feierte sein  34. Winterfest traditionsgemäß in Dinslaken in der Altstadthalle. Ebenso traditionsgemäß konnte der 2. Vorsitzende Silvo Magerl – der 1. Vorsitzende Dirk Rosinski musste aus gesundheitlichen Gründen leider delegieren – die Gäste eines voll besetzten Saales begrüßen. Festlich gewandet und in berechtigterweise erwartungsfroher Stimmung begrüßten sie die vorgestellten Ehrengäste mit Applaus: den 1. Vorsitzenden des RDB – Hauptvorstandes Theo Schlösser, unseren RDB – Schatzmeister Christfried Seifert, den Bergwerksdirektor der Schachtanlage Walsum Markus Masuth, unser Ehrenmitglied Karl-Friedrich Klumpers, den stellvertr. Bürgermeister der Stadt Dinslaken Herrn Thomas Groß, Dr. Christoph Dauber, Dr. Bernd Füsser,
Werner Möhlendick,  Klaus Meyer zu Düttingdorf, Klaus Braick und Albert Bazzanella.
Ebenso freudig begrüßt wurde die Abordnung unseres befreundeten BV Moers unter der Leitung ihres 1. Vorsitzenden, Kamerad Manfred Stratenhoff.

Die durch Silvo Magerl hervorgehobene Begrüßung der Damen im Saal war dann der akustische erste Höhepunkt des Abends, den die Wurlitza – Band mit ihrer Sängerin zum nahtlosen Übergang ins Programmgeschehen nutzte. Ihr neudeutsches „Opening“ nutzten dann die zauberhaften Volker und Gerd aus Wanne- Eickel, (Lehre in Las Vegas bei Siegfried und Roy, Oberklasse bei David Copperfield) aus, ihr immenses zauberisches Können an uns weiter zu geben.
So richtig was für Ingenieure war das natürlich nicht. Dauernd verschwindet etwas und taucht dann an unmöglicher Stelle wieder auf. Oder kannte man so etwas doch von Untertage?
Jedenfalls unterstellten wir den beiden schamloseste Manipu(h)lation, wenn auch mit donnerndem Applaus.

Was dann auf uns zukam war Nomen est Omen pur: Bettina Stark ist mit „umwerfend“, oder „so was hasse noch nich gesehn“ kaum zu beschreiben. Sie kam als Betti von Tirol und hatte den Saal aber so was von im Griff. Wem die 92 verschiedenen Blasinstrumente nicht ausreichten, dem kam sie mit Pfeifen a la Sportpalast. Der Holzmichel und die Country–Rose fetzten durch den Saal. Als dann bei „Elenie“ auch noch ihre Trompete brannte, konnten nur wieder die Magier retten.

Jetzt gab es Sprechzauberei für Hartgesottene: Der Inserent von „Junge Frau zum Kochen gesucht“ wurde als Kannibale geoutet. Aufklärend auch die Meldung, dass bei einer Übung im Rathaus sieben Beamte verletzt wurden, Menschen jedoch nicht zu Schaden kamen. Mit ihrem BMW (BömmelMaschinenWunder) hielten sie nicht nur den Saal unter Spannung, sondern wussten, BMW heißt auch: Bei Mercedes weggeworfen. Die Erkenntnis, dass man zwei Bahncards kaufen muss, wenn man bei einer 50% Rabatt  bekommt, sollte nur verschleiern, dass auf offener Bühne Henry Maske von Volker gevierteilt, anschließend vermisst, und dann als Gerd wieder reinkarnierte.
Ob ihre Show nun aus witziger Zauberei oder aus bezaubernden Witzen bestand, dem begeisterten Publikum hat’s gefallen, es war niemand zu Schaden gekommen.
Was man danach nicht mehr annehmen wollte.

Da kamen zwei Typen als „Get A Grip“ auf die Bühne, die den Saal zum Beben brachten. Tante Luise aus Bremen brachte ihren Freund Timothy von der britischen Insel mit nach Dinslaken.
Ein Feuerwerk circensischer Kunst knallte auf die Bühne. Mit Tränen in den Augen verfolgte das angefachte Publikum ihre humoristischen Darbietungen. (Und dabei hatte doch die Katze zu Hause bei ihrer Generalprobe keine Miene verzogen).
Aber dann nahmen sie Silvo Magerl dazwischen: nix hättste für den mehr gegeben. Schon „das Beine-breit-machen“ war für ihn sehr gewöhnungsbedürftig. Für uns allerdings auch. Als er dann mit einem bremisch- britischem Gabelstapler an die Hallendecke katapultiert wurde, wir ihn schon abgeschrieben hatten, er aus dieser Höhe, Kopf voraus, hernieder stürzte, hätte auch Hoyzer keinen Cent mehr auf sein Leben gewettet.
Anschließend, Silvo lag mit Hüftproblemen wieder auf seinem Platz, behaupteten die zwei „Artisten“, sie hätten in Magerls Augen Todesverachtung blitzen sehen.
Unsere junge Generation gibt eben alles für den Bergbau.
Probleme gab es dann mit der Zugabe: sie gäben nämlich stets zwei.
Der verdiente Beifall nahm fast kein Ende, so dass Michael Birkenfeld, ein Parodist von hohen Graden, sich die Bühne im Kampf erobern musste. Es gelang ihm dann doch leicht, denn er kam nicht alleine.
Ein Strauß weltbekannter Interpreten tummelte sich im Saal. Es passte alles.
Nicht nur die Stimme, auch die Mimik, ja jede Gebärde vervollkommnete die Illusion, die Schlagergrößen stünden wirklich auf unserer Bühne. Mal suchte Howie seine „Alice“ und mal war Tom Jones „Delilah“ weg.Wir litten mit, auch als Udo Lindenberg die Moerser Steigerabteilung„hinterm Horizont“ suchte.
Als dann der große deutsche  Philosoph Wolfgang Petry endlich die Frage beantwortete „Warum bin ich glücklich, warum bin ich frei?“,waren wir stimmungsmäßig in der Veltins- Arena. Genau so laut, nur sicherer.

 Das Bergmannslied mit dem Schnaps führte uns dann in eine rauschende Ballnacht.
Toll war’s mal wieder! Danke für Euer Kommen und Mitwirken.

Für alle, die nicht dabei sein konnten: das nächste Fest kommt bestimmt.

Glückauf!
Georg Brandt

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